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"Mit Grün geht's besser – auch im Kreis Groß-Gerau." Unter diesem Motto präsentierten die Kreisgrünen im Zuge des Kommualwahlkampfes jetzt auf dem Sandböhl in Groß-Gerau die Energiepolitik der schwarz-gelben Bundes- und Landesregierung als "energiepolitischen Irrgarten". Und die WahlkämpferInnen ließen keinen Zweifel daran, dass dieser Irrgarten nur mit Hilfe einer auf Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen setzenden Energiewende verlassen werden könne. Dabei erinnerten sie auf dem Sandböhl in einem extra aufgebauten Infozelt an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986. Und auch daran, dass mit Block A im nahen Atomkraftwerk Biblis der älteste Meiler der Republik betrieben werde. Sie kritisierten ebenso den geplanten Ausbau des Kohle-Kraftwerks "Staudinger". Und bewerteten wegen der damit verbundenen Kohlendioxid-Belastung auch die Kohle- und Braunkohleverstromung insgesamt ebenfalls als "energiepolitische Sackgasse" der Schwarz-Gelben.
"Die Konsequenzen dieser falschen Politik treffen auch die Menschen bei uns im Kreis Groß-Gerau unmittelbar", unterstrich Grünen-Landtagsabgeordnete Ursula Hammann (Bild: rechts), auf dem Sandböhl. Denn die Bürgerinnen und Bürger zahlten via ihrer Stromrechnung die Zeche dafür. Da die von CDU und FDP beschlossene Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke die Macht der vier großen Energieversorger in Deutschland zementiere, die sich seit langem schamlos an der Bevölkerung bereicherten.
Auch die im Kreis Groß-Gerau ansässigen Handwerker und Mittelständler hätten dadurch das Nachsehen, während sie von einer dezentral verwirklichten Energiewende in Form von Aufträgen aus der Region profitieren würden.
Und von einem Super-GAU im AKW Biblis, der, so Ursula Hammann, hoffentlich nie eintreten werde, wären die Menschen im Kreis ebenfalls direkt betroffen.
Deshalb gelte es bei den Kommunalwahlen Ende März Grüne und Grüne Listen im Kreis Groß-Gerau zu wählen, die gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort "die Grundlagen für einen Ausweg aus diesem energiepolitischen Wahnsinn auf- und ausbauen wollen", betonte Ursula Hammann.