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Energiewende

6. April 2011

Ursula Hammann: "Hessischer Energiegipfel muss zu konkreten Schritten in Sachen Energiewende führen"

Grüne sind bereit, in Arbeitsgruppen des Gipfels mitzuwirken

„Der Hessische Energiegipfel muss den konkreten Einstieg in die Energiewende des Landes ohne Atomkraft Energien bringen.“ Diese Forderung hat Ursula Hammann nach dem ersten Zusammentreten des von der Landesregierung einberufenen Gipfels unterstrichen. Die umwelt- und energiepolitische Sprecherin der Grünen im Hessischen Landtag sieht zudem weiter die Notwendigkeit, auch Repräsentanten der Stadtwerke und anderer kommunaler Unternehmen in Hessen sowie der Umweltverbände bei den kommenden Treffen mit am Tisch des Energiegipfels Platz nehmen müssten.

Schwarz-gelbe Landesregierung bleibt auf Gipfel Konzept schuldig

„Wir Grüne sind bereit, in den vom Energiegipfel eingesetzten Arbeitsgruppen konstruktiv mitzuarbeiten und begrüßen das Einbeziehen der Fachkompetenz der Oppositionsfraktionen ausdrücklich“, erklärte Ursula Hammann aber auch. BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN würden ihr Konzept ZukunftsEnergie 2030 in die Diskussionen und Beraten einbringen, das einen Weg aufzeige, wie Hessen innerhalb von 20 Jahren zu Hundert Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden könne. Auch die SPD habe ein Konzept für eine Energiewende des Landes vorgelegt. „Die schwarz-gelbe geführte Hessische Landesregierung hat dagegen leider auch beim Auftakt des Energiegipfels nur ihre alten Eckpunkte präsentiert“, kritisiert die Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Groß-Gerau. Dabei zeige die Einberufung des Energiegipfels sehr deutlich, dass sich an der bisherigen Energiepolitik des Landes dringend Grundlegendes ändern müsse.

Stadtwerke und Umweltverbände mit an den Tisch

Für die Grünen im Landtag bleibe es aber dabei, dass auch Vertreter kommunaler Unternehmen wie der Stadtwerke in Hessen und der Umweltverbände mit an den Tisch gehörten. „Weil sie mit ihrer Fachlichkeit für ein Gelingen der Energiewende ebenso unverzichtbar sind, wie für die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Aufgabe“, begründete die umwelt- und energiepolitische Sprecherin.

Wird Energiegipfel zum Alibi alter Politik, geht's ohne die Grünen weiter

Für Bündnis 90/Die Grünen haben laut Ursula Hammann bereits die jetzt beim ersten Zusammentreten des Energiegipfels eingerichteten Arbeitsgruppen die Aufgabe, die Energiewende in Hessen voranzutreiben und keinesfalls „sie auf den St.-Nimmerleinstag zu verschieben“. Ihre Fraktion werde daher sehr genau darauf achten, dass die Arbeitsgruppen so schnell wie möglich auch konkrete Ergebnisse lieferten und nicht dazu benutzt würden, die Energiewende in Hessen weiter zu verzögern. „Wenn jetzt schnell an konkreten Schritten gearbeitet wird, dann sind wir Grünen dabei. Wenn dagegen bei dieser wichtigen Aufgabe weiter verzögert wird, dann wird das Ganze künftig ohne uns stattfinden“, warnte Ursula Hammann. Auch deshalb sei zu begrüßen, dass der Energiegipfel schon am 24. Mai das nächste Mal zusammentrete. „Um bewerten zu können, ob nun endlich auch in Hessen wirklich etwas in Sachen der so dringend nötigen Energiewende geschehe", so die Grüne.

Zusätzliche Information

UH Pressefoto für Homepage Querformat

Ursula Hammann ist Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen im Hessischen Landtag für Umwelt-, Natur- und Tierschutz sowie für Klimaschutz und Energie.

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