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Stark diskutiertes Thema der gestrigen Plenardebatte im Hessischen Landtag war die enorme Lärmbelastung der Bevölkerung rund um den Frankfurter Flughafen.
"Es ist erschreckend wie vehement sich Verkehrsminister Posch (FDP) für die wirtschaftlichen Interessen der Luftverkehrswirtschaft statt für die immer stärker lärmbelasteten Anwohner einsetzt" so Ursula Hammann, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS ´90/ DIE GRÜNEN und Abgeordnete aus dem Kreis Groß-Gerau. Erneuter Grund für die Debatte im Hessischen Landtag war die deutliche Zunahme von Beschwerden aus den betroffenen Kommunen durch Änderungen der Flugrouten seit Mitte März 2011.
"Neben Sicherheitsaspekten müssen bei der Wahl der Flugverfahren und Routenführungen unbedingt auch der Lärmschutz berücksichtigt werden. Wir fordern deshalb Verkehrsminister Posch auf, die Luftaufsicht wahrzunehmen und den Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger nachzugehen. Zudem sollen die Flugrouten und die Flugverfahren in öffentlichen Verfahren festgelegt werden. Auch das von CDU und FDP versprochene Nachtflugverbot muss endlich umgesetzt werden. Stattdessen prozessiert die Landesregierung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig" fordert Ursula Hammann.
Die Fluglärmbelastung trifft seit Änderung der Flugrouten Mitte März 2011 immer mehr Menschen, da die Strecken gespreizt und damit das betroffene Gebiet vergrößert wurde. Ähnliche Belastungen sind dann ab Herbst 2011 mit Inbetriebnahme der neuen Landebahn zu erwarten.

"Es ist erschreckend wie vehement sich Verkehrsminister Posch (FDP) für die wirtschaftlichen Interessen der Luftverkehrswirtschaft statt für die immer stärker lärmbelasteten Anwohner einsetzt"