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Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert die hessische CDU im Zusammenhang mit dem Unionskongress "Energie für morgen" auf, das christdemokratische Zögern und Zaudern endlich zu beenden und die Energiewende jetzt kraftvoll anzugehen.
"Nachdem der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen ist, muss jetzt auch in Hessen der zweite Schritt folgen: Der Ausbau vor allem von Wind- und Sonnenenergie sowie die Förderung von Energieeffizienz und Energieeinsparung", bekräftigte Ursula Hammann als Reaktion auf den CDU-Kongress. Hammann kritisiert, dass der CDU-Kongress sich für den Bau des Megablocks von 1.100 MW des Kohlekraftwerkes Staudinger ausgesprochen hat, da dieses Projekt dem Klimaschutz entgegen steht.
Aufgrund der bisherigen Versäumnisse der Landesregierung sei Hessen leider immer noch eines der Schlusslichter unter den deutschen Bundesländern in Sachen Energiewende und erneuerbarer Energien. "Hier muss jetzt mit Sieben-Meilen-Stiefeln vorangegangen werden. Die schwarz-gelbe Landesregierung kann sich nicht mehr davor drücken, hierzu auch endlich Entscheidungen zu treffen", so die umwelt- und energiepolitische Sprecherin der Grünen im Hessischen Landtag.
Den Akteuren des Landes-Energiegipfels, an dem auch die Grünen beteiligt sind, attestiert Ursula Hammann durchaus gute Ansätze vorweisen zu können. "Es reicht aber nicht, gute Idee zusammen zu tragen. Sie müssen auch so schnell wie möglich umgesetzt werden. Dazu sind Gesetzesänderungen auf vielen Gebieten notwendig. Und die müssen jetzt rasch angegangen werden", sagte die Grüne.
Die schwarz-gelbe Landesregierung müsse sich nun endlich auf den Weg machen. Die Zeit der Diskussionen laufe ab. "Jetzt sind Entscheidungen gefragt", unterstrich sie weiter. Zur Begründung verwies Ursula Hammann darauf, dass die Energiewende der Umwelt und Natur, den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft in Hessen gleichermaßen zu Gute käme.