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Als "kleinen Schritt in die richtige Richtung" wertet die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen nach den Worten von Ursula Hammann die jetzt vom Regierungspräsidium (RP) in Kassel verfügte Befristung der Laugeneinleitung durch K+S in die Werra.
Das zuständige RP habe die Einleitung der extrem salzhaltigen Lauge nun bis zum Jahr 2015 begrenzt. Damit seien auch die Empfehlungen des Runden Tisches und insbesondere die der Umweltverbände berücksichtigt worden, so die Grüne.
Bedauern, dass Einleitung nicht endgütlig beendet wurde
"Es ist aber andererseits höchst bedauerlich, dass die Einleitung von Lauge und damit die Gefährdung des Grundwassers noch nicht endgültig beendet werden konnte. Es kommt jetzt darauf an, dass K+S seine Abwässer tatsächlich reduziert und wirksame Maßnahmen ergreift, um die Umweltbelastung zurückzufahren. Hier ist auch das Umweltministerium gefordert, das im kommenden Jahr die Grenzwerte für die Einleitung in die Werra neu festsetzen muss. Ziel muss eine deutliche Verringerung sein", forderte die natur- und umweltschutzpolitische Sprecherin der Grünen im Hessischen Landtag in einer Stellungnahme.
Fernleitung zur Nordsee
Sie betonte weiter, dass sich das Entsorgungsproblem am besten mit einer Fernleitung zur Nordsee lösen lasse. Was deren Bau betreffe, so stünden auch nicht Umweltschützer auf der Bremse, sondern die niedersächsische Landesregierung. "Deshalb ist Schwarz-Gelb in Hessen jetzt gefordert, Schwarz-Gelb in Niedersachsen zu überzeugen", erklärte Ursula Hammann.

Ursula Hammann kämpft weiter für den Stopp der Laugeneinleitung in die Werra.